Alles oder Nichts!

Hier setzt man alles auf eine Karte, beziehungsweise auf ein Los. Das Konzept dieser privaten Lotterie unterscheidet sich von der Lieblingslotterie des Starfußballers. Hier gewinnt man entweder eine PS4 oder überhaupt nichts. Darüber, wieso es keine Trostpreise gäbe, waren die Betriebsleiter sich uneinig. Sicher ist jedoch, dass der Kredit für den Hauptgewinn so hoch war, dass das Budget schon dafür komplett draufgegangen ist. Bleibt nur zu hoffen, dass genügend Bewohner von Müttelerde Lose kaufen und der Betrieb am Ende keine roten Zahlen schreibt.
(verfasst von Jasmin Ordobazari)

Lernen von den Besten

Die Studenten der VHS UNI Müttelerde lernen von ausgezeichneten Professoren in einer einzigartigen Lernatmosphäre. Doch auch für noch Nicht-Studenten bietet die VHS Seminare an, auf denen die Schüler, Abiturienten oder Umsteiger sich beruflich orientieren können. Zudem steht die Universität an ihrer Seite und unterstützt die angehenden Studenten bei der Wahl ihres Studienganges. Die VHS Müttelerde wurde mit dem Studien-Diplompreis 2015 ausgezeichnet und zählt zu einem der Top Studienhäuser Europas.
(verfasst von Jasmin Ordobazari)

 

gespannte Zuhörer in der VHS
gespannte Zuhörer in der VHS

Dort wo die Tasten klackern und die Köpfe rauchen

Nun sind wir mal dran, uns vorzustellen: Wir sind die Journalisten des ME News Blogs und hoffen, ihr habt vielleicht den ein oder anderen Artikel von uns bereits gelesen. Unser Team ist bunt gemischt: viele Altersklassen sind vertreten. Wir haben keinen Lehrer als Betriebsleiter, obwohl es so angekündigt war, aber dafür leitet unsere neue Betriebsleiterin Jasmin Ordobazari die Redaktion hervorragend.
Jede Gruppe ist spezialisiert auf ein bestimmtes Themenfeld und die Interviews laufen auf Hochtouren, denn wir wollen selbstverständlich kein Unternehmen in Müttelerde vergessen.
Hiermit bedanken wir uns auch, dass viele Betriebe uns einen Einblick in ihre Arbeit gewährt haben und unsere detaillierten Frage gerne beantwortet haben. Natürlich wurden wir nicht immer mit Pauken und Trompeten empfangen, aber auch bei unfreundlichen Betriebsleitern und Mitarbeitern haben wir einen kühlen Kopf bewahrt, kein Blatt vor den Mund genommen und den schlechten Umgang veröffentlicht.
Aber das ist glücklicherweise nur manchmal vorgekommen und wir hoffen, wir konnten eure Betriebe treffend in der Öffentlichkeit präsentieren.

(verfasst von der Co-Leaderin Kaatje Boveland)

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Jasmin, Nadine, Paul, Jan, Kaatje
Jasmin, Nadine, Paul, Jan, Kaatje
Wobke, Dana,Hilke, Henrike, Neele, Florentine (Ina)
Wobke, Dana,Hilke, Henrike, Neele, Florentine, (nicht im Bild: Ina)

 

 

Die Katakomben des Grauens

Eines der beliebtesten Unternehmen im ganzen Land: die Geisterbahn in den Katakomben von Müttelerde. Begrüßt wird man von den gruselig verkleideten, aber noch sehr freundlichen Empfangsdamen, die jedem Besucher für 1€ Einlass in das Horrorparadies gewähren. Das Team der Geisterbahn besteht aus ca. 25 Personen der Klasse 6D und einigen älteren Schülern. Eigentlich wollte die Klasse einen „Krimskramsladen“ eröffnen, doch schließlich freundeten sie sich schnell mit der Idee von Frau Plumeyer an, eine Geisterbahn zu gründen.
Glücklicherweise kann man auch mit mehreren Personen in die Geisterbahn eintreten, denn alleine ist der Gang durch die Gewölbe nicht empfehlenswert. Selbst meine Kollegin und ich gruselten uns total, obwohl wir von einigen Mitarbeitern der Geisterbahn begleitet wurden und uns der Weg gezeigt wurde, um die Gestalten im Inneren zu interviewen. Bereits die Deko und Location jagten uns Angst ein. Dazu kommt, dass viele Schausteller mit mörderischen Verkleidungen in ihren Verstecken nur auf die Gäste warten, um sie das wahre Gruseln zu lehren. Die Stelle mit Kreischgarantie ist laut der Mitarbeiter der letzte Raum und das schaurigste Kostüm ist das Gruselschwein und der Clown.
Na, traut ihr euch?

(von Kaatje Boveland)

die Crew des Grauens
die Crew des Grauens
das gruseligste Kostüm
das gruseligste Kostüm

De Buhr vs. Merkel

Seit drei Tagen im Amt, sieht sich Präsident Renke de Buhr bereits mit grundlegenden Konflikten seines Staates Müttelerde konfrontiert. Aber wer ist dieser Renke de Buhr überhaupt? Und kann er anderen Spitzenpolitikern, wie etwa der konservativen Kanzlerin unseres größten Nachbarlandes, Frau Angela Merkel, das Wasser reichen? Ein Vergleich anhand von Interviewantworten.

 Thema „Gleichbehandlung“:

Zum Thema „gut Leben“ zählt für viele die Möglichkeit der freien Entfaltung, wozu zweifelsohne auch die gleichgeschlechtliche Ehe zählt. Wie stehen Sie dazu?

A.Merkel: „Erst einmal bin ich sehr dafür, dass wir alle Diskriminierung abbauen. Wir haben, was das angeht, schon viel geschafft. Wenn ich daran denke, dass sich vor 25 Jahren kaum Leute getraut haben, zu sagen, dass sie schwul oder lesbisch sind. Mittlerweile kann man eine eingetragene Partnerschaft eingehen. Für mich persönlich ist Ehe das Zusammenleben von Mann und Frau. Das ist meine Vorstellung, aber ich bin voll für eingetragene Partnerschaften, gegen Diskriminierung im Steuerrecht, und wo immer wir noch Diskriminierung finden, werden wir sie weiter abbauen.“

R.de Buhr: „Ich finde die sogenannte „Home-Ehe“ vollkommen in Ordnung. Somit meine ich, dass sie auch in Deutschland eingeführt werden sollte. Allerdings sehe ich ein mögliches Problem, was eine etwaige Adoption von Kindern angeht. Gerade was die Psyche der Kinder angeht. Denn in einer „gewöhnlichen“ Familie nehmen sowohl Vater als auch Mutter jeweils eine spezifische Rolle ein, eine dieser beiden Rollen entfällt in einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft. Insofern sehe ich die Probleme eher für die Kinder. Dennoch stehe ich grundsätzlich der gleichgeschlechtlichen Ehe positiv gegenüber und fordere, dass Homosexuelle auch über die Ehe hinaus dieselben Rechte erlangen wie Heterosexuelle.“

Thema „Diskriminierung“:

In Deutschland macht sich ein Trend zur Abneigung, ja fast zum Hass gegenüber Andersartigen breit. Sehen Sie dort einen aufkommenden Nationalismus?

A.Merkel: „Ich habe Sorge, dass grade das Internet dazu verleitet, alles rauszulassen, was sich in mir an negativen Gefühlen ansammelt. Ich finde, wenn es um die Würde anderer Menschen geht, sollte man sich fünfmal überlegen, ob man jemanden beschuldigt, nur weil er anders ist. Aber auch dann ist es nicht gestattet. Wir haben ein Grundgesetz und das beginnt damit, dass die Würde aller Menschen unantastbar ist und egal, ob jemand Jude ist, ob jemand Araber ist, ob jemand Muslim ist oder Christ ist oder an nichts glaubt, ist es nicht in Ordnung, diese Menschen zu diskriminieren, egal, ob im realen Leben oder im Internet.“

Und sehen Sie, Herr de Buhr, dieses Problem auch in Müttelerde?

R.de Buhr: „Generell sehe ich in unserem Staat viel zu viel Angst vor Muslimen. Den Medien kommt dabei eine zentrale Rolle zu, denn sie unterstützen diese Darstellung immer wieder durch schlichtweg falsche Fakten. Das Ziel kann es hier nur sein, durch Gespräche diese Ängste abzubauen. Hinsichtlich des Flüchtlingsproblemes finde ich aber, dass schon unterschieden werden sollte zwischen Leuten, die tatsächlich in einer Notsituation stecken, und denjenigen, die nur mal eine schlechte Woche haben und sich denken, wegen zum Beispiel der guten Wirtschaftssituation in unser Nachbarland nach Deutschland zu kommen. Diese Problematik betrifft aber die ganze Welt, somit auch unseren Staat. Nicht umsonst bemühen sich auch hier Vereine wie das Migrationsprojekt um Aufklärung und ein Abbauen der Vorurteile und Ängste.“

Thema „Ausspähen“:

Wie stehen Sie zur seit längerem offenen Debatte zur Spionage innerhalb weltweiter Geheimdienste?

A.Merkel: „Das Ausspähen von Freunden geht gar nicht!“

Sehen Sie diese Problematik auch in Müttelerde, wo durch den UEG (Ultra-Erfolgreicher-Geheimdienst) bereits nach kurzer Zeit Spionage droht?

R.de Buhr: „Ich persönlich habe nichts zu verbergen. Ansonsten finde ich Spionage, gerade aus Amerika, aber natürlich scheiße, denn meine Chats sind privat. Darüber hinaus finde ich das natürlich auch nicht gut, wenn ein Typ in Amerika sich von meinen Chatverläufen einen runterholt. Und deswegen finde ich es auch schlichtweg unnötig, zu spionieren. Denn wieso interessiert die Geheimdienste denn überhaupt, wie ich mich im Internet bewege, was ich dort mache. In unserem Staat habe ich noch nicht so viel von Geheimorganisationen gehört – vielleicht sind sie einfach zu geheim.“

Thema „Politik ohne Ergebnisse“:

Befinden wir uns in einer Phase, in der sich die Politik selber blockiert? Immer weniger Entscheidungen trotz immer längerer Diskussionen?

A.Merkel: „Wir fahren eine Politik der kleinen Schritte!“

Auch in den bisherigen Parlamentssitzungen macht es den Anschein, als fände viel Diskussion ohne Ergebnisse statt. Empfinden Sie das auch so, Herr de Buhr?

R.de Buhr: „Ich finde, dass Politiker lange diskutieren sollten. Schließlich müssen sie die Meinung von 82 Millionen Bundesbürgern repräsentieren und dürfen dabei keine fahrlässigen Entscheidungen treffen. Wichtig ist dabei, dass eine Mehrheit entsteht. Insofern sehe ich diese langen Debatten eher als positiv an.“

 

Fazit: Der sich seiner politischen Einstellung noch nicht bewusste Renke de Buhr, der dennoch angab, konservativ oder sozialdemokratisch wählen zu würden, stimmt mit der Meinung Angela Merkels gerade im Bezug auf die Einstellung zur Diskriminierung von Ausländern überein. Gleichzeitig kollidiert er aber vor allem dort mit ihr, wo es um die Meinung zur gleichgeschlechtlichen Ehe geht.

Zwei Staaten, zwei Staatsoberhäupter, zwei Meinungen – so lässt sich dieser Vergleich wohl am besten titulieren.

 

Interview: Jan Schneider, Nadine Ulferts, Paul Bekker

Ausarbeitung: Nadine Ulferts, Paul Bekker

 

Auf gut Glück!

Das Black Joke ist eigentlich ein Casino wie jedes andere. Es gibt Poker, Black Jack, Roulette und eine Bar mit Kaltgetränken, mit einem Unterschied jedoch: Direkt am Eingang steht es: das Glücksrad! Hierbei kann man die verschiedensten Dinge gewinnen. Auch bei der Dekoration hat die 6e nicht gespart. Also, ein Besuch in diesem Betrieb lohnt sich auf jeden Fall. Kommt in die Altbaustraße und fordert euer Glück heraus.

(verfasst von Jasmin Ordobazari & Kaatje Boveland)

Das Special
Das Special

Car and bike wash in Müttelerde

Man kann in Müttelerde sogar sein  Fahrrad oder sein Auto von 8 Klässlern waschen lassen. Es gibt für Fahrräder eine Grundreinigung für 3.50 Euro und mit Reifen & Speichen 5 Euro. Man kann sein Auto saugen (3 Euro) , saugen und wischen (komplet) (5.50 Euro) oder von außen wischen (3.50 Euro) (harter Dreck +0.50 Euro!) lassen. Der Stand ist bei den Müllcontainern. Am letzten Tag gibt es sogar noch eine Happy hour, also kommt vorbei.20150716_095054[1]