Alle Beiträge von Jan Schneider

Polizei & Ordnungsamt

Polizei und Ordnungsamt sorgten in den vier Tagen des Bestehens unseres Staates für Sicherheit und Ordnung auf den Straßen. Auch während, laut Mitarbeiterangaben, einige mehr und andere weniger Arbeit verrichteten, hatte es doch den Anschein, dass viele Beamte, schlichtweg von Stolz und Selbstbewusstsein durch den Sheriff-Stern getragen, umherzogen und weniger produktive Arbeit verrichteten – ein Eindruck, der bei vielen Staatsbürgern entstand.

verfasst von Paul Bekker

Chinesisches Kulturzentrum

Ein leerer Raum mit asiatischem Geruch und an die Wand projizierten chinesischen Bildern: das chinesische Kulturzentrum in Raum N21. Wenn ihr Glück habt, ist die Tür sogar offen und ihr findet dort jemanden, der euch zeigen kann, wie man mit Stäbchen isst oder chinesische Schriftzeichen versteht. Wir sind trotz mehrmaliger Versuche genau daran gescheitert, dort jemanden aufzufinden!

verfasst von Paul Bekker

Sie haben Ja gesagt!

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Kurz nach ihrer Verlobung gaben sich Renke de Buhr und seine frisch vermählte Elisa Kilian das Ja-Wort!

 Am frühen Dienstagmorgen gaben sich Renke de Buhr und Elisa Kilian das Ja-Wort. Renke wartete sehnsüchtig im Standesamt auf seine Verlobte. Als die zukünftige Braut endlich erschien, trug sie ein weißes Oberteil, lockere Jeans und Sneakers. Das Tragen der Jeans begründete sie mit dem Satz: „Hauptsache, etwas Weißes…“ Der Bräutigam hingegen hatte ein weißes Hemd an, kombiniert mit Fliege, Anzug und edlen Schuhen. Nachdem alle Gäste eingetroffen waren, fing die mehr oder weniger romantische Zeremonie an. Im Hintergrund lief eine Hochzeitsmelodie. Die Standesbeamtin führte die Hochzeitsfeier routiniert durch. Der Bräutigam antwortete auf die Frage, ob er seine Frau ewiglich lieben wolle, mit „Ja, ich will“, und auch Elisa antwortete klar und deutlich: „Ja, ich will.“  Es folgte der ersehnte Hochzeitskuss von dem Brautpaar, der die Hochzeit perfekt machte. Kurz, aber romantisch, so kann man den Kuss beschreiben. Beide stecken sich zärtlich den Ring an die Finger und unterschreiben die Hochzeitsurkunde.  Es war vollbracht! Renke de Buhr, unser Präsident, hat seine Firstlady gefunden und sofort geheiratet. Er lässt halt nichts anbrennen. Im Anschluss folgte noch die Hochzeitsparty, wo wir die beiden ungestört lassen wollten.

Wir von „ME – NEWS„ wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute!

 

(verfasst von Jan Schneider)

De Buhr vs. Merkel

Seit drei Tagen im Amt, sieht sich Präsident Renke de Buhr bereits mit grundlegenden Konflikten seines Staates Müttelerde konfrontiert. Aber wer ist dieser Renke de Buhr überhaupt? Und kann er anderen Spitzenpolitikern, wie etwa der konservativen Kanzlerin unseres größten Nachbarlandes, Frau Angela Merkel, das Wasser reichen? Ein Vergleich anhand von Interviewantworten.

 Thema „Gleichbehandlung“:

Zum Thema „gut Leben“ zählt für viele die Möglichkeit der freien Entfaltung, wozu zweifelsohne auch die gleichgeschlechtliche Ehe zählt. Wie stehen Sie dazu?

A.Merkel: „Erst einmal bin ich sehr dafür, dass wir alle Diskriminierung abbauen. Wir haben, was das angeht, schon viel geschafft. Wenn ich daran denke, dass sich vor 25 Jahren kaum Leute getraut haben, zu sagen, dass sie schwul oder lesbisch sind. Mittlerweile kann man eine eingetragene Partnerschaft eingehen. Für mich persönlich ist Ehe das Zusammenleben von Mann und Frau. Das ist meine Vorstellung, aber ich bin voll für eingetragene Partnerschaften, gegen Diskriminierung im Steuerrecht, und wo immer wir noch Diskriminierung finden, werden wir sie weiter abbauen.“

R.de Buhr: „Ich finde die sogenannte „Home-Ehe“ vollkommen in Ordnung. Somit meine ich, dass sie auch in Deutschland eingeführt werden sollte. Allerdings sehe ich ein mögliches Problem, was eine etwaige Adoption von Kindern angeht. Gerade was die Psyche der Kinder angeht. Denn in einer „gewöhnlichen“ Familie nehmen sowohl Vater als auch Mutter jeweils eine spezifische Rolle ein, eine dieser beiden Rollen entfällt in einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft. Insofern sehe ich die Probleme eher für die Kinder. Dennoch stehe ich grundsätzlich der gleichgeschlechtlichen Ehe positiv gegenüber und fordere, dass Homosexuelle auch über die Ehe hinaus dieselben Rechte erlangen wie Heterosexuelle.“

Thema „Diskriminierung“:

In Deutschland macht sich ein Trend zur Abneigung, ja fast zum Hass gegenüber Andersartigen breit. Sehen Sie dort einen aufkommenden Nationalismus?

A.Merkel: „Ich habe Sorge, dass grade das Internet dazu verleitet, alles rauszulassen, was sich in mir an negativen Gefühlen ansammelt. Ich finde, wenn es um die Würde anderer Menschen geht, sollte man sich fünfmal überlegen, ob man jemanden beschuldigt, nur weil er anders ist. Aber auch dann ist es nicht gestattet. Wir haben ein Grundgesetz und das beginnt damit, dass die Würde aller Menschen unantastbar ist und egal, ob jemand Jude ist, ob jemand Araber ist, ob jemand Muslim ist oder Christ ist oder an nichts glaubt, ist es nicht in Ordnung, diese Menschen zu diskriminieren, egal, ob im realen Leben oder im Internet.“

Und sehen Sie, Herr de Buhr, dieses Problem auch in Müttelerde?

R.de Buhr: „Generell sehe ich in unserem Staat viel zu viel Angst vor Muslimen. Den Medien kommt dabei eine zentrale Rolle zu, denn sie unterstützen diese Darstellung immer wieder durch schlichtweg falsche Fakten. Das Ziel kann es hier nur sein, durch Gespräche diese Ängste abzubauen. Hinsichtlich des Flüchtlingsproblemes finde ich aber, dass schon unterschieden werden sollte zwischen Leuten, die tatsächlich in einer Notsituation stecken, und denjenigen, die nur mal eine schlechte Woche haben und sich denken, wegen zum Beispiel der guten Wirtschaftssituation in unser Nachbarland nach Deutschland zu kommen. Diese Problematik betrifft aber die ganze Welt, somit auch unseren Staat. Nicht umsonst bemühen sich auch hier Vereine wie das Migrationsprojekt um Aufklärung und ein Abbauen der Vorurteile und Ängste.“

Thema „Ausspähen“:

Wie stehen Sie zur seit längerem offenen Debatte zur Spionage innerhalb weltweiter Geheimdienste?

A.Merkel: „Das Ausspähen von Freunden geht gar nicht!“

Sehen Sie diese Problematik auch in Müttelerde, wo durch den UEG (Ultra-Erfolgreicher-Geheimdienst) bereits nach kurzer Zeit Spionage droht?

R.de Buhr: „Ich persönlich habe nichts zu verbergen. Ansonsten finde ich Spionage, gerade aus Amerika, aber natürlich scheiße, denn meine Chats sind privat. Darüber hinaus finde ich das natürlich auch nicht gut, wenn ein Typ in Amerika sich von meinen Chatverläufen einen runterholt. Und deswegen finde ich es auch schlichtweg unnötig, zu spionieren. Denn wieso interessiert die Geheimdienste denn überhaupt, wie ich mich im Internet bewege, was ich dort mache. In unserem Staat habe ich noch nicht so viel von Geheimorganisationen gehört – vielleicht sind sie einfach zu geheim.“

Thema „Politik ohne Ergebnisse“:

Befinden wir uns in einer Phase, in der sich die Politik selber blockiert? Immer weniger Entscheidungen trotz immer längerer Diskussionen?

A.Merkel: „Wir fahren eine Politik der kleinen Schritte!“

Auch in den bisherigen Parlamentssitzungen macht es den Anschein, als fände viel Diskussion ohne Ergebnisse statt. Empfinden Sie das auch so, Herr de Buhr?

R.de Buhr: „Ich finde, dass Politiker lange diskutieren sollten. Schließlich müssen sie die Meinung von 82 Millionen Bundesbürgern repräsentieren und dürfen dabei keine fahrlässigen Entscheidungen treffen. Wichtig ist dabei, dass eine Mehrheit entsteht. Insofern sehe ich diese langen Debatten eher als positiv an.“

 

Fazit: Der sich seiner politischen Einstellung noch nicht bewusste Renke de Buhr, der dennoch angab, konservativ oder sozialdemokratisch wählen zu würden, stimmt mit der Meinung Angela Merkels gerade im Bezug auf die Einstellung zur Diskriminierung von Ausländern überein. Gleichzeitig kollidiert er aber vor allem dort mit ihr, wo es um die Meinung zur gleichgeschlechtlichen Ehe geht.

Zwei Staaten, zwei Staatsoberhäupter, zwei Meinungen – so lässt sich dieser Vergleich wohl am besten titulieren.

 

Interview: Jan Schneider, Nadine Ulferts, Paul Bekker

Ausarbeitung: Nadine Ulferts, Paul Bekker

 

Geiselnahme in Müttelerde

Gegen Mittag am 17.Juli 2015 passierte es – unbekannte Maskierte nahmen Kunstlehrer Hardt als Geisel. Anschließend entbrannte eine atemberaubende Verfolgungsjagd zwischen Polizei und Verbrechern. Diese bedrohten auf ihrem Sprint durch den Staat diverse Passanten mit Waffen. Die Situation drohte zu eskalieren.

Nachdem es der Polizei endlich gelungen war, die Flüchtigen zu fassen, ging das Chaos im Gericht weiter. Als die Verbrecher dem Haftrichter vorgeführt werden sollten, stürmten weitere Unbekannte den Saal und entwendeten den Beamten die Tatwaffe. Die Verhandlung musste für längere Zeit unterbrochen werden.

Nach erneuter Verfolgung gelang es Polizei und Ordnungsamt, alle Täter und Komplizen zu fassen. Gegen alle Beteiligten wird nun ermittelt.

Die Geisel Hardt konnte nach erfolgreicher Überwältigung der Täter geschockt ins Wochenende flüchten. Alle anderen blieben unversehrt.

verfasst von Paul Bekker

Das „spezielle Teehaus“ im Visier der Ermittler

Das spezielle Teehaus in N 38 lädt zu einem gemütlichen Tee ein, doch der Schein trügt. Werden im Teehaus illegal Drogen konsumiert oder sogar verbreitet? Staatsanwaltschaft und Polizei arbeiten eng miteinander.

Um 9:29 Uhr Ortszeit beantragte die Polizei einen CIMG8115 (2)Durchsuchungsbefehl beim Staatsanwalt, um weitere Beweise sicherzustellen. Es besteht der dringende Tatverdacht, dass im Teehaus illegal Drogen weitergegeben werden. Ein möglicher Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz hat eine hohe Sozialstundenstrafe zur Folge. Der Sicherheitsdienst von Müttelerde legte der Staatsanwaltschaft weiteres Beweismaterial vor. Daraufhin entschied sich das Gericht, den Geheimdienst einzuschalten. Die Ermittlungen dauern zur Stunde noch an.

ME -News hält euch auf dem Laufenden!

(verfasst von Jan Schneider)

Staatsgegner wird zu 4,5 Sozialstunden verurteilt

Richter erhalten während der Verhandlung Morddrohungen von Seiten des Angeklagten

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Archiv

Am gestrigen Vormittag wurde der Präsident Renke de Buhr kurz nach der Eröffnungsfeier von einem elfjährigen Jugendlichen beleidigt. Jan Ole H. wurde auf direktem Weg vor das Gericht gebracht. Nach der Eröffnung der Verhandlung wurden die Anklagepunkte verlesen. Dazu zählte nicht nur die Beleidigung des Präsidenten, sondern auch die von Richtern, Anwälten und der Polizei. Ein weiterer Anklagepunkt war der Widerstand gegen die Staatsgewalt. Ein Zeuge, der die Anklagepunkte bestätigte, wurde in den Zeugenstand gerufen. Der Anklagte zeigte kaum Interesse, reagierte jedoch sehr aggressiv während der gesamten Verhandlung auf die Richter. Er rief einen angeblichen Zeugen auf, der jedoch die Aussage verweigerte. Der Anwalt von Jan Ole H. konnte keinerlei Beweise für seine Unschuld vorlegen, weswegen ihn die Richter zu 4,5 Sozialstunden verurteilten. Das entspricht laut dem Gesetz einer Zeit von 45 Minuten.

Unter lautstarken Protesten wurde der Verurteilte unter verschärften Sicherheitsmaßnahmen abgeführt.

 

(verfasst von Jan Schneider)

Ab wann darf ich wählen?

 

 

Das Parlament von Müttelerde diskutiert intensiv, ob ein Wahlrecht für SchülerInnen der fünften und sechsten Klassen eingeführt werden sollte. Aber würde dieses Wahlrecht überhaupt Sinn machen? Können die Jüngsten in unserem Staat überhaupt schon politische Entscheidungen treffen? Und wie sieht es in unseren Nachbarstaaten aus mit dem Wahlrecht?

Juan ist 18 und lebt in Spanien. Dort wird am 20 .Dezember ein neues Parlament gewählt. Erstmalig in seinem Leben darf auch er wählen gehen. Wie in vielen anderen europäischen Ländern darf man auch in Spanien an Wahlen teilnehmen, sobald man das 19. Lebensjahr erreicht hat. Nur wenige Ausnahmen weichen von dieser Regel ab. Etwa 95% aller Länder auf der Welt halten diese Norm, vor allem afrikanische und asiatische Länder leben hier aber nach ihren eigenen Regeln. So darf man in Zentralafrika erst ab 21 wählen, ebenso in Gabun oder auf den Fidschi-Inseln. Selbst im Traumurlaubsort Malediven ist wählen erst ab 21 gestattet.

Wie so häufig macht Nordkorea auch beim Wahlmindestalter sein „eigenes Ding“. So ist Wählen hier ab 17 gestattet.  Die Länder, in denen Jugendliche im jüngsten Alter zur Wahl gehen dürfen, sind Kuba, Nicaragua und Serbien. Dort kann ab 16 gewählt werden.

In unserem direkten Nachbarstaat Deutschland ist das Wählen bei Bundes- und Landtagswahlen zwar erst ab 18 erlaubt, an Kommunalwahlen darf man aber in vielen Bundesländern schon ab 16 teilnehmen. Thüringen, Rheinland-Pfalz oder Sachsen bilden hier die Ausnahme, dort ist auch das erst ab 18 legitim.

Der deutlich geringere Altersdurchschnitt unseres Staates sollte bei der Beantwortung der Sinnhaftigkeit des Wahlrechts für Fünft- und Sechstklässler keine Rolle spielen. Ein Limit für die Beteiligung an Wahlen einzuführen erscheint sinnvoll, auch Staaten mit deutlich längerer Bestehenszeit handhaben dies so. Dass dadurch ein Großteil der Bevölkerung von politischer Mitbestimmung ausgeschlossen wird, steht zwangsläufig fest, angesichts der Unerfahrenheit dieses Teils der Bevölkerung, gerade was die Politik angeht, ist dies aber nicht als für das politische System schädliche Tatsache anzusehen. Stellt sich also noch die Frage nach der Legitimität der Diskussion, denn in der Verfassung von Müttelerde steht deutlich, dass jeder Bürger, sowohl Lehrkörper als auch Schüler, gleichberechtigt in diesem Staat behandelt wird. Mit dem Ausschluss von Wahlen für die Jüngsten unserer Gesellschaft wird diesem Gesetz eindeutig widersprochen.

Ansonsten macht ein Alterslimit für die Teilnahme an Wahlen aber Sinn, denn nur so kann eine politisch abgewogene Entscheidung bei den Wahlen garantiert werden. Dazu ist ein Urteilsvermögen vonnöten, das den Jüngsten der Gesellschaft in den meisten Fällen noch fehlt.

Von daher stellt sich dem Parlament in den nächsten Tagen die Aufgabe, die gesetzlichen Unklarheiten bezüglich dieser Frage zu beseitigen.

verfasst von Paul Bekker

 

Schon nach einem Tag Korruption?

Mit der Gründung der vielen Betriebe ist auch ein mittlerweile sehr umstrittener Betrieb entstanden. Die UEG-Version der Stiftung Warentest: Stiftung Betriebstest. Der Name verrät eigentlich schon alles. Die Aufgabe der Mitarbeiter besteht darin, in den Betrieben die angebotenen Dienstleistungen oder Produkte zu testen und hinterher eine Bewertung dieser vorzunehmen – ganz umsonst, versteht sich. Dabei kommt nun die Frage auf, ob die Mitarbeiter korrupt seien. Man hat den Eindruck, einige Mitarbeiter würden einfach willkürlich in die Betriebe gehen und ihren Ausweis vorzeigen, wenn sie Hunger hätten. Wir haben die Stiftung mit den Vorwürfen konfrontiert, allerdings blieben Mitarbeiter und Leiter unbeeindruckt. Teilweise käme sicherlich Korruption vor, jedoch seien dies Einzelfälle und nicht weiter nennenswert. Die Arbeit ihrer Mitarbeiter sei in den meisten Fällen effizient und führe zu guten Ergebnissen. Allerdings bleibt zu hinterfragen, ob diese „Ergebnisse“ auch für die Betriebe so gewinnbringend sind. Sie erhalten zwar eine Urkunde mit der Bewertung, doch ob diese auch so sinnvoll ist? Oder sind die Verluste durch die umsonst herausgegebenen Waren größer? Diese Fragen bleiben abzuwarten.

veröffentlicht von Nadine Ulferts